Das Projekt klicksafe

Die Ausgangslage

Surfen, mailen, chatten, bloggen - das Internet und die neuen Online-Technologien ermöglichen Kommunikation und Information in bislang ungewohntem Ausmaß. Diese Chancen bergen aber auch Gefahren. Viren, Dialer oder illegale und schädliche Inhalte können auf dem eigenen Computer landen, aus anfänglich netten Plaudereien im Chat werden Belästigungen oder persönliche Daten werden ausspioniert und missbraucht. Mit dem Safer Internet Programm stellt sich die Europäische Kommission diesen Problemen und macht es sich zur Aufgabe, die Kompetenzen der Bürger im Umgang mit dem Internet zu stärken. Damit Risiken minimiert und Chancen genutzt werden können.

Das Programm

Das Safer Internet Programm der Europäischen Kommission geht auf die Initiative der Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien zurück. In einem ersten Schritt wurden Internetbeschwerdestellen in allen europäischen Ländern aufgebaut. Daneben setzt die Initiative auf die Entwicklung technischer Filterprogramme. Und schließlich sollen die Bürger für das Gefahrenpotential im Internet sensibilisiert werden. Hier liegen die entscheidenden Aufgaben für die nationalen Knotenpunkte, nämlich Kinder, Jugendliche, Eltern und Pädagogen aufzuklären und Kompetenzen zu vermitteln. Den Anbietern von Internetseiten werden Möglichkeiten aufgezeigt zu höherer Sicherheit im Internet beizutragen.

Der Knotenpunkt

In Deutschland hat die Europäische Kommission das Konsortium aus

beauftragt, als „klicksafe.de“ das Safer Internet Programm umzusetzen und einen nationalen Knotenpunkt in Deutschland aufzubauen.

Die Zielgruppe

klicksafe.de initiiert eine nationale Sensibilisierungskampagne zur Förderung der Medienkompetenz im Internet. Die Zielgruppen dieser Kampagne sind Kinder und Jugendliche, Eltern, Pädagogen, Multiplikatoren sowie Anbieter von Internetseiten, aber auch die breite Öffentlichkeit.  

Die Vernetzung

klicksafe.de informiert umfassend über Sicherheitsthemen im Internet und vernetzt als Plattform Initiativen und Akteure bundesweit. Die nationalen Knotenpunkte arbeiten auf europäischer Ebene eng zusammen und gewährleisten so einen besseren Austausch an Informationen und empfehlenswerten Verfahren zwischen den Mitgliedsstaaten. Die Zusammenarbeit der nationalen Knotenpunkte in Europa wird von „Insafe“ (Internet Safety Awareness for Europe) organisiert.

klicksafe.de will Sicherheit im Internet durch Medienkompetenz fördern. Die Initiative arbeitet in vier Aktionsfeldern:

Die Aktionsfelder

Kampagne:

  • klicksafe.de – führt eine bundesweite Sensibilisierungsaktion für Internetsicherheit durch.
  • klicksafe.de – spricht alle Zielgruppen an.
  • klicksafe.de – organisiert themenbezogene Veranstaltungen.

Netzwerk:

  • klicksafe.de – knüpft ein Netzwerk mit Anbietern und Akteuren, die über Sicherheit im Internet aufklären und Medienkompetenz fördern.
  • klicksafe.de – fördert die Diskussion zwischen Verantwortlichen aus Bildung, Wirtschaft und Technik.
  • klicksafe.de – initiiert Maßnahmen zu aktuellen Sicherheitsfragen.

Website:

  • klicksafe.de - arbeitet als nationale Plattform und unabhängiges Informationsportal.
  • klicksafe.de – bündelt Informationen über Sicherheit im Internet.
  • klicksafe.de – stellt empfehlenswerte Initiativen und Projekte vor.
  • klicksafe.de – informiert aktuell über Entwicklungen, Chancen und Risiken.
  • klicksafe.de – bindet Informationen aus anderen europäischen Staaten ein.
  • klicksafe.de – informiert über Internetbeschwerdestellen (Hotlines).

Qualifizierung :

  • klicksafe.de – entwickelt Konzepte für bundesweite Schulungen mit Lehrern und Pädagogen.
  • klicksafe.de – unterstützt Schulungen für Kinder, Jugendliche, Eltern, Pädagogen und Multiplikatoren zu Chancen und Risiken des Internets.

Koordination klicksafe.de

c/o Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz
Turmstraße 10
67059 Ludwigshafen
Tel: 0621/5202 271
Fax: 0621/5202 279
Email: info@klicksafe.de
Internet: http://www.klicksafe.de

Koordinator klicksafe.de:
LMK; Peter Behrens ( behrens@lmk-online.de )

Projektkonsortium:

Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz
Turmstraße 10
67059 Ludwigshafen
Internet: http://www.lmk-online.de

 

Landesanstalt für Medien Nordrhein Westfalen (LfM)
Im Zollhof 2
40221 Düsseldorf
Internet: http://www.lfm-nrw.de
Projektleitung LfM: Mechthild Appelhoff (klicksafe@lfm-nrw.de )

ecmc Europäisches Zentrum für Medienkompetenz GmbH
Bergstraße 8
45770 Marl
Internet: http://www.ecmc.de
Projektleitung ecmc: Dr. Harald Gapski , Dr. Gernot Gehrke (klicksafe@ecmc.de)