Handybegriffe:
Bluetooth: Drahtlose Funkverbindung mit kurzer Reichweite (max. 100 m) zwischen zwei Handys oder Handy und PC, Handy und Headset usw., über die Daten gesendet werden können.
Branding: (Um-)Programmierung der Handysoftware durch den Mobilfunkanbieter. Oft soll der Kunde durch eine spezielle Tastenbelegung o. Menüführung leichter zu den Angeboten des Betreibers (z.B. WAP-Portal) geführt werden. Branding ist nicht o. nur schwer entfernbar!
Browser: Programm zur Darstellung von Inhalten bzw. Seiten im Internet und WAP.
Cyber-Bullying: Bullying kommt aus dem Englischen und heißt so viel wie "tyrannisieren". Cyber-Bullyng wird als Mobbing unter Kindern und Jugendlichen in der Schule durch das Medium Handy verstanden.
E-Mail-Client: Programm für Handy oder PC, um E-Mails zu verfassen, zu senden, zu empfangen und zu lesen.
Happy-Slapping: Der Begriff leitet sich von dem englichen Verb "to slap" ab und bedeutet wörtlich "fröhliches Schlagen". Hierzu nutzen die Täter Handys mit integrierter Kamera um Gewalttaten zu filmen und diese anschließend im Internet zu veröffentlichen oder via Handy zu verbreiten.
GPRS: General Packet Radio Service. Bei dieser Übertragungstechnik wird durch Umwandeln der Daten in einzelne Pakete ein beschleunigter Datenversand ermöglicht.
GSM: Global System for Mobile Communications. Mobilfunknetzstandard, durch den das heutige mobile Telefonieren erst möglich wurde.
Infrarot (IRDA): Schnittstelle, über die zwischen Handys und/oder Computern ein drahtloser Datentransfer möglich ist. Ähnlich wie Bluetooth, nur beschränktere Entfernungen und Geschwindigkeiten.
Instant Messenger: Software, mit der in Echtzeit mit anderen Teilnehmern kommuniziert wird. Dabei werden ähnlich wie beim Chat kurze Text-Mitteilungen geschrieben. Auch Übertragung von Dateien ist möglich.
Kundenkennwort: Wird bei Vertragsabschluss beim Anbieter festgelegt. Benötigt man u. a. bei Sperrung der Karte oder Änderung der Vertragskonditionen.
Mehrwertnummer/Sonderrufnummer: Eine Telefonnummer, über die man verschiedene Services nutzen kann: Auskünfte, Hotlines, Abstimmungen, Telefonsex etc. – teurer als andere Telefonnummern.
MMS: Multimedia Messaging Service. Nachfolger der SMS. Mit einer MMS kann man Texte bis zu 1000 Zeichen, aber auch Bilder, Videos, Sounds etc. verschicken (nutzt GPRS).
Mobile Payment: Verfahren, um über die Handyrechnung oder die Prepaid-Karte verschiedene Services zu bezahlen (bspw. Klingeltonabos, Parkschein).
Netzbetreiber: Mobilfunkanbieter, die ein eigenes Telefonnetz besitzen. In Deutschland gibt es zwei „D“-Netze (Vodafone, T-Mobile) und zwei „E“-Netze (O2, E-Plus). (Auch: MNOs – Mobile Network Operators).
PIN, PIN2: Persönliche Identifikationsnummer, ist an jede SIM-Karte gekoppelt. Schützt ein Handy vor unbefugter Benutzung. Die PIN muss bei jedem Einschalten eingegeben werden. Die PIN2 ist für Sondereinstellungen gedacht (z. B. Rufnummernkreis). Beide PINs sind auf der SIM-Karte ab Kauf gespeichert und vom Hersteller festgelegt, können aber vom Nutzer geändert werden.
Premium-SMS/Premium-Dienste/Mehrwert-SMS: Über eine SMS an eine meist vier- oder fünfstellige Nummer werden Dienste bestellt und bezahlt. Z. B. zum Kauf von Tönen, Logos. Teurer als herkömmliche SMS.
Prepaid: Bezahlweise, bei der ein bereits bezahlter Betrag einer Telefonnummer gutgeschrieben wird. Dieser kann nun für Telefonate, SMS und mehr genutzt werden.
PUK: Personal Unblocking Key. Wird benötigt, wenn die PIN des Handys dreimal falsch eingegeben wurde. Bei der SIM-Karte dabei. (Auch: Super-PIN).
Roaming: Einwahl in ein fremdes Netz (z. B. im Ausland). Anrufe und SMS aus dem Ausland kosten deutlich mehr als daheim. Auch wer im Ausland angerufen wird, muss dazubezahlen.
SAR: Spezifische Absorptionsrate. Der SAR-Wert gibt die Strahlung an, die vom Körper beim Mobiltelefonieren absorbiert wird. Er wird in Watt pro Kilogramm angegeben und liegt idealerweise unter 0,6 W/kg. Gültiger Grenzwert ist 2 W/kg.
Service-Provider: Anbieter, die als „Wiederverkäufer“ viele verschiedene Tarife der Netzbetreiber anbieten und deren Netze nutzen.
SIM-Karte: Subscriber Identity Module. Chipkarte, die ins Mobiltelefon gesteckt wird und den Nutzer mit dem Netz verbindet und darin authentifiziert. Auch ein Speicher für Telefonnummern und SMS.
SIM-Lock: Sperre, die bewirkt, dass in einem Handy nur SIM-Karten eines bestimmten Netzbetreibers verwendet werden können. Meist bei Prepaid-Angeboten. Besteht meistens 24 Monate, danach kann das Handy mit jeder beliebigen Karte betrieben werden. Vorher ist dazu eine kostenpflichtige Entsperrung nötig.
SMS: Short Message Service. Textnachricht von 160 Zeichen, die von Handy zu Handy geschickt bzw. „gesimst“ wird. Geht mittlerweile auch ins Festnetz.
Snuff-Videos: Der Begriff „Snuff“-Video leitet sich von dem englischen Verb „to snuff out“: jemanden umbringen oder auslöschen, ab. Es handelt sich hierbei um Videoaufzeichnungen, die Akte brutaler Körperverletzung und Tötung darstellen.
Tracking: Ortung bzw. Verfolgung einer Person bzw. eines Objekts (z. B. Auto) über ein Handy.
UMTS: Universal Mobile Telecommunications System. Mobilfunkstandard, mit dem schnellere Datenübertragung (als bei GSM/GPRS) möglich ist.
WAP: Wireless Application Protocol. Technik, um Inhalte (Informationen, Nachrichten etc.) für kleine Handy-Displays und langsame Übertragungsraten aufzubereiten.
WAP-Portal: Spezielle Internetseiten, die von einem Mobilfunkanbieter produziert und bereitgestellt werden.
WAP-Push-Link: Link zu einer WAP-Adresse, der per SMS aufs Handy geschickt wird. Nach Anklicken wählt sich das Handy ins WAP ein, bspw. für einen Produkt-Download.
WLAN: Wireless Local Area Network. Kabelloses lokales Netzwerk zwischen Geräten. Computer können z. B. mit einem WLAN-Modem eine drahtlose Verbindung zum Internet herstellen.


