Was die Wissenschaft sagt ...
- Medienpädagogische Ansätze, die insbesondere ältere Kinder zu kritischem Denken auffordern, ihre Reflexionsfähigkeit und ihre analytischen Fähigkeiten ansprechen, z.B. im Rahmen einer aktiven Auseinandersetzung zeigen positive Wirkung auf die Einstellung der Kinder und Jugendlichen.
- Jüngere Kinder lassen sich leichter durch pädagogische Maßnahmen sensibilisieren, z.B. durch das Aufarbeiten von Gewaltinhalten in Medien insbesondere durch Hinterfragen von Medienbotschaften und Medienhelden.
- Letztlich lassen sich die Faszination der Kinder für Gewaltinhalte in Medien sowie deren Konsum, auch nicht durch medienpädagogische Maßnahmen anhaltend verringern. Pädagogische Maßnahmen zu Medien und Gewalt zeigen jedoch nachhaltigere Effekte bei Kindern und Jugendlichen, wenn diese wiederholt über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden.
- Insbesondere bei jüngeren Kindern scheinen Maßnahmen, die den Fernsehkonsum mäßigen auch die negativen Auswirkungen von Gewaltinhalten zu verringern.


